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Herrendiener

Herrendiener by Wabhughug (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons Herrendiener

Ein Herrendiener kann, wenn es im Schlafzimmer oder Badezimmer mal wieder unordentlich aussieht für die gewünschte Ordnung sorgen. Gleichzeitig verhindert dieser, dass die Kleidung zerknittert. Auf dieser Seite findest du alle Infos zu Herrendienern und so auch den richtigen Kleiderständer für dich.

Was ist eigentlich ein Herrendiener? Im Prinzip ein Kleiderständer zur Aufnahme für Oberbekleidung, wie Hosen, T-Shirts, Pullover, Sakkos, Jacken, Blusen uvm. Also quasi ein Kleiderbügel auf einem Ständer. So findet dieser in der kleinsten Ecke Platz und bietet die Möglichkeit ohne eine Kleiderstange Kleidung schnell und geordnet aufzubewahren. Weitere Bezeichnung für dieses Möbelstück sind Stummer Butler, Anzugsränder oder Dressboy.

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Zweck eines Herrendieners?

Warum jedes mal den Kleiderschrank öffnen, einen Kleiderbügel entnehmen, die Kleidung über den Bügel ziehen und diese wieder in den meist schon übervollen Kleiderschrank zurück hängen, wenn das Kleidungsstück einfach über den Herrendiener gehängt oder gelegt werden kann.
Der etwas andere Kleiderständer sorgt für eine knitterfreie und faltenfreie Aufbewahrung der Kleidung und lässt den Raum aufgeräumt aussehen. Es liegen keine Kleidungsstücke mehr auf dem Bett, dem Boden, der Wäschebox oder auf Sitzgelegenheiten rum.

Was sind die Vorteile?

Da die Kleidung, besonders Hemden, Hosen, Jacken und Blusen, ordentlich aufgehängt werden kann, ist, wenn man das Kleidungsstück ein weiteres mal tragen möchte, ein Bügeln nicht mehr notwendig. Das spart Zeit und Geld. Weiterhin kann das Kleidungsstück auf dem Herrendiener besser auslüften, als wenn es irgendwo aufliegt. Ein getragenes Kleidungsstück sollte aus hygienischen Gründen ohne auszulüften nicht wieder in den vollen Kleiderschrank zurück gehängt werden. Auch Motorradfahrer werden den Herrendiener lieben, da die Lederkombi oder Goretex-Jacke sehr gut auslüften kann.

Woher kommt der Begriff Herrendiener?

Der Name kommt tatsächlich von einem Diener, der im 19. Jahrhundert den Herren der gehobenen Gesellschaft die Kleidung knitterfrei gereicht hat, damit der Herr sich leichter ankleiden konnte. Da diese Diener wohl nicht viel reden durften, hat sich auch der Begriff Stiller Diener über die Jahrhunderte etabliert.

Welche Arten gibt es?

Die praktische Aufbewahrungshilfe für Kleidung gibt es in allen möglichen Formen. Meistens stehen zur Aufbewahrung von Jacken, T-Shirts, Sakkos und Hemden kleiderbügelartige Formen im oberen Teil zur Verfügung. Weiterhin darf eine Möglichkeit die Hose überzulegen nicht fehlen. Dazu ist oft eine Querstange vorhanden. Ein handelsüblicher Stuhl eignet sich oft nicht als Kleiderständer, da die Rückenlehne zu eckig, zu dick oder zu breit ist. Ein Stuhl nimmt oft auch viel mehr Platz als ein Herrendiener ein. Trotzdem gibt es auch Diener in der Form eines Stuhls.
Ansonsten sind dem Design keine Grenzen gesetzt. Es gibt Bauweisen als T, als Leiter oder als Stuhl und auch zur Wandmontage. Gehobene Herrendiener bieten zusätzlich durch Fächer und Ablagen die Möglichkeit Geldbörsen, Uhren, Ringe, Schmuck, Manschettenknöpfe und ähnliches aufzubewahren. Für Damen gibt es spezielle Diener mit Schatullen zur Schmuckaufbewahrung und Spiegeln.

Welche Materialien?

Bei der Auswahl der verwendeten Materialen greifen die Hersteller hauptsächlich auf Holz und Metall zurück. Oft wird Massivholz verwendet, was dem Kleiderständer das notwendige Gewicht für einen sicheren Stand gewährleistet. Das Holz kann in Natur gehalten sein oder Lackiert.
Ein weiterer oft verwendeter Baustoff ist Metall. Gerne vercormt oder auch mit Plastik überzogen.
Oft finden sich auch Mischformen aus Metall und Holz. Plastik alleine wird normalerweise nicht verwendet, da der Herrendiener schon eine gewisse Last zu tragen hat und die Stabilität bei reinem Plastik nicht gegeben ist. Auch wäre das Gewicht für einen sicheren Stand nicht vorhanden.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Beim Kauf eines Herrendieners gilt es natürlich in erster Linie auf den persönlichen Geschmack zu achten. Welche Farbe passt in den Raum, welche Form und welches Material. Ein wichtiger zu beachtender Punkt sollte aber der Standfuß oder die dafür vorgesehene Einrichtung sein. Was nützt der schönste Herrendiener, wenn dieser unter der Last der Kleidung zu kippen droht.

Herrendiener selber bauen?

Für Handwerklich versierte ist es nicht schwer, sich seinen gewünschten Herrendiener selber zu bauen. Als einfachstes Material bietet sich hierfür natürlich Holz an, denn nicht jeder befindet sich im Besitz metallverarbeitender Werkzeuge. Hier gibt es Anregungen für den Selbstbau: